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data M Software GmbH auf der wire Düsseldorf 2006;  
24-28 April 2006; Düsseldorf; Stand 11G21    

Software für die Werkzeugkonstruktion und Simulation des Drahtwalzprozesses 

Anlässlich der wire 2006 in Düsseldorf präsentiert die data M Software GmbH ein Computerprogramm zur Herstellung von Werkzeugsätzen für das Drahtwalzen: COPRA® WR (Wire Rolling) und COPRA® FEA WR.

Die Software unterstützt die effektive Konstruktion von Drahtwalzwerkzeugen und erlaubt die Finite Elemente Simulation des kompletten Drahtwalzprozesses.

Das Ausgangsprodukt für einen Profildraht ist sehr häufig ein Rund- oder Rechteckdraht. Ausgehend von dieser Geometrie wird der Draht in mehreren Schritten in die gewünschte Endform gebracht. Bekannt ist also lediglich der Ausgangs- und Endquerschnitt des Drahtes. Da Profildrähte oft über Geometrien mit verschiedenen Radien verfügen, ist die Berechnung der Zwischenstufen eine komplexe Angelegenheit. Neben der rein geometrischen Betrachtung spielen auch weitere Faktoren eine nicht unwesentliche Rolle. Dazu gehört, dass sich das Material bei der Umformung längt und sich zum Teil nur sehr schwer in die Randbereiche drücken lässt. Bei großen Verformungen kommt es zu lokalen Kaltverfestigungen, durch die das Material spröde und damit rissig werden kann.

COPRA® WR unterstützt den Konstrukteur mit einigen wichtigen Funktionen:

Eine ist die interaktive Auslegung der Umformstufen aufgrund von Erfahrungswerten: der Konstrukteur kann relative Querschnittänderungen auch für Teile des Querschnittes definieren und die Software berechnet die daraus resultierenden Umformschritte.

COPRA® WR erzeugt automatisch die verschiedenen Querschnitte in jedem einzelnen Umformschritt. Der Anwender definiert nur noch den Ausgangs- und Endquerschnitt. Er kann selbstverständlich auch den Grad der Umformung und die geschätzte Reduktion für jeden einzelnen Querschnitt spezifizieren. 

Der letzte, aber wichtigste Punkt in der COPRA® WR Prozesskette ist die Verifizierung der Konstruktion mit Hilfe der Finite Elemente Simulation. Basierend auf der Rollen-geometrie und auf dem Ausgangsquerschnitt wird die Verformung berechnet. 

COPRA® FEA WR simuliert den Drahtwalzvorgang mittels dem nicht-linearen elasto-plastischen Solver MSC.MARC. Der Anwender erhält wichtige Informationen über das zu erwartende Produkt. Die Software erlaubt Voraussagen über die Materialbeschaffenheit und verbessert den Drahtwalzvorgang in Bezug auf das Endprodukt.

Bild 1: COPRA® FEA WR ermöglicht die Simulation des Drahtwalzprozesses 
Zum download (1MB)

Bei Rückfragen, oder wenn Sie zusätzliche Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Mr. Albert Sedlmaier at +49 8024 640-0
Fax: +49 8024 640-300
mailto:datam@datam.de

Abdruck kostenfrei / Belegexemplar erbeten.

Valley, Januar 2006

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