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Sonderschau „zeit- und kosteneffektives
Management von Rollenwerkzeugen“
Für eine erfolgreiche und kostengünstige Herstellung
von walzprofilierten Bauteilen ist nicht nur ein gut funktionierender
Werkzeugsatz notwendig – auch die Konstruktion, Fertigung und Instandhaltung der
jeweiligen Rollenwerkzeuge sind von entscheidender Bedeutung. Die data M
Software GmbH stellt deshalb ihren Messestand auf der EuroBlech 2008
unter das Motto „zeit- und kosteneffektives Management bei der Entwicklung von
Rollenwerkzeugen“.
Im Rahmen einer durchgängigen Präsentation zeigen die Ingenieure aus Oberbayern
ihre Softwarelösung COPRA® RF für die Konstruktion und Entwicklung von
Rollenwerkzeugen. Es können jetzt wiederkehrende Rollengeometrien aus
vorhandenen Werkzeugen „geklont“ werden. Eine neuartige Datenbankfunktion für
das Wiederverwenden von bereits vorhandenen Altrollen („Recycling-Datenbank“)
ist ebenfalls vorhanden.
Unsere vollautomatische und hochgenaue Rollenmessmaschine, der „COPRA®
RollScanner 100-3“, demonstriert wie einfach es ist, einen bereits
existierenden Rollensatz in der Datenbank abzuspeichern. Selbstverständlich
demonstrieren wir Ihnen an unserem Messestand auch die neueste Version unseres
erfolgreichen Simulationspaketes „COPRA® FEA RF“ und erläutern die
jeweiligen Erweiterungen.
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Ähnlichkeitssuche für Profil- und Rollenquerschnitte
Zu Beginn einer Werkzeugkonstruktion ergibt sich oftmals die Fragestellung:
Æ
„Haben wir so etwas schon einmal gemacht?" oder
Æ
"Haben wir dieses Problem bereits
einmal gelöst?“
Wird diese Frage mit „Ja“ beantwortet, so folgt die Suche nach der
entsprechenden Dokumentation. Eine Vielzahl von Klassifizierungsschlüsseln oder
anderen beschreibenden Merkmalen ist jetzt zu definieren. Im Falle von
Sonderprofilen kann die Suche auf Grund der Vielzahl von möglichen Profilformen
gar unmöglich werden.
COPRA® RF bietet jetzt in seiner Datenbank ein Verfahren an, welches die
Klassifikation von Profilquerschnitten (als auch Rollenkonturen) erübrigt.
Gesucht wird innerhalb aller bereits gespeicherten Konturen nach Ähnlichkeiten
der Geometrie und nicht nach Zugehörigkeit zu irgendeiner Gruppe. Angewandt wird
hier ein Verfahren, das auf der Basis der mathematischen Fouriertransformation
beruht. Die notwendigen Berechnungen laufen vom Benutzer unbemerkt im Computer
ab – die gefundenen Profilquerschnitte oder Rollenwerkzeuge werden in
aufsteigender Reihenfolge nach deren Ähnlichkeit zum Referenzprofil sortiert
dargestellt. Der Anwender kann sich damit sehr schnell und einfach nicht nur den
zugehörigen Profilquerschnitt, sondern auch die Umformung und die jeweils
verwendeten Rollenwerkzeuge ansehen.

Bild 1:
dataM-Profilquerschnitte.JPG:
Die gefundenen Profilquerschnitte bei der Ähnlichkeitssuche werden in
aufsteigender Reihenfolge nach deren Ähnlichkeit zum Referenzprofil sortiert und
dargestellt.
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COPRA® CADFinder
In der Datenbank ab Release COPRA® RF 2009 gibt es die Möglichkeit,
verschiedene „Bäume“ zu definieren und damit das Arbeiten übersichtlicher zu
organisieren, als das in manchen Managementsystemen möglich ist. So können
beispielsweise Projekte, die aktuell bearbeitet werden, in eine Liste „Aktuell
in Arbeit“ mit „drag & drop“ gezogen werden. Es handelt sich hier um eine
Funktionalität, welche insbesondere für die Ähnlichkeitssuche von
Profilquerschnitten von Bedeutung ist: Nach einer Suche werden die gefundenen
Projekte in diesem Fenster aufgelistet und der Anwender kann alle relevanten
Projekte mit COPRA® RF ansehen und bearbeiten.
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COPRA® Recycling Datenbank und
COPRA® RollScanner
Viele COPRA® RF Anwender haben teilweise mehrere tausend oder zehntausend Rollen,
die nicht mehr verwendet werden, weil entweder das zugehörige Profil nicht mehr
produziert wird oder die Rolle wegen Verschleißerscheinungen ausgemustert wurde.
Wird der mittlere Wert einer Rolle mit 150,- Euro angesetzt dann hat der Kunde
schnell einen Wert von 1,5 Millionen Euro oder mehr am Lager liegen, der nicht
mehr verwendet werden kann.
Die COPRA® RF Rollendatenbank wurde in der neuen Version vollständig
überarbeitet und hat ein komplett neues Design erhalten. Das betrifft zwar erst
einmal nicht die Funktionalität, macht aber die Handhabung durch eindeutige
Zuordnung einfacher und erlaubt durch entsprechenden objektorientierten Ansatz
eine einfachere Handhabung. Bis dahin ist das erst mal nichts Revolutionäres -
an dieser Stelle kommt aber unser COPRA® RollScanner ins Spiel.
Für die Kombination COPRA® RF Rollendatenbank und COPRA® RollScanner
gibt es zwar schon die Möglichkeit, die gescannten Rollen direkt in die
Datenbank zu übertragen, aber es gab noch keine vernünftige Möglichkeit, die
Rollen wieder zu finden. Zwar konnte bisher über Kriterien wie Rollenbohrung,
maximaler Durchmesser oder maximale Breite schon gesucht werden, allerdings
werden damit auch Rollen gefunden, deren Konturen an bestimmten Stellen kleiner
sind als die der gesuchten Rollen. Auch gibt es keine Möglichkeit zwischen dem
aktuellen Lagerbestand und ausgemusterten Rollen zu unterscheiden. Aus diesem
Grund wurde ein neuer Suchalgorithmus gesucht und durch die Methode der
Ähnlichkeitssuche mittels Fouriertransformation gefunden.

Bild 2:
dataM-COPRA-RollScanner_100-3.JPG
COPRA® RollScanner zum automatischen und genauen Erfassen von
Rollenquerschnitten. Neben der Rollenerfassung für die Lagerverwaltung wird das
Gerät auch zur Qualitäts- kontrolle von Neurollen verwendet.
Die im COPRA® RollScanner erfassten Rollen werden automatisch in ihre
beschreibenden mathematischen Fourierkoeffizienten zerlegt und in der Recycling-Datenbank
abgespeichert. In der späteren Suche kann angegeben werden, welches Übermaß die
zu suchende Rolle denn haben soll. Bei der Suche nach ähnlichen „Recycling-Rollen“
wird dann selbstverständlich auch die Rollenkontur analysiert. Damit wird
sichergestellt, dass nur Rollen gefunden werden, dich auch tatsächlich die
geforderte Kontur aufweisen. Wird eine passende Rolle gefunden, wird sie am
Konstruktionsbildschirm auf einem eigenen Layer eingeblendet. Die gefundene
Rolle wird mit der ursprünglich konstruierten Kontur verlinkt, so dass aus den
Fertigungsunterlagen wie Materialliste, Sägeliste usw. eindeutig hervorgeht,
dass diese Rolle bereits existiert und lediglich noch nachgedreht werden muss.
Das Besondere an dieser Lösung ist die nahtlose Integration der einzelnen
Arbeitschritte und einfache Bedienbarkeit – eine Voraussetzung für die gute
Akzeptanz.
Automatische Vernetzung von
gelochtem Band
Stellvertretend für den erweiterten Funktionsumfang in COPRA® RF ist hier
die automatische Vernetzung von gelochtem Band genannt. Die Löcher können dabei
sowohl im 3D Modell als auch im ebenen Zuschnitt platziert werden. Der
Profilquerschnitt wird als 3D Objekt in AutoCAD erzeugt. Mit der Stanzbibliothek
werden im fertigen Profil die verschiedenen Lochformen an den entsprechenden
Positionen erzeugt. Da das bereits in 3D erfolgt gibt es die aus dem 2D
bekannten Einschränkungen nicht mehr. Das Profil kann beliebig gedreht und
schattiert werden, die Flächen und Referenzpunkte für die zu stanzenden Bereiche
werden sehr einfach definiert und es können für jedes Werkzeug Reihen erzeugt
werden. Der so mit allen Löchern erzeugte Querschnitt wird abgewickelt, wobei
sich die Löcher im flachen Band dann an den zugehörigen Positionen befinden. Die
so entstandenen Stanzkonturen werden an COPRA® FEA RF übergeben, wo das Netz
automatisch so angepasst wird, dass alle im Zuschnitt enthaltenen Löcher in das
flache Band übertragen werden.
Jetzt können auch Zusatzwerkzeuge, die sogenannten
„Formschuhe“ oder „Ziehsteine“, wie sie beim Walzprofilieren des Öfteren zum
Einsatz kommen, nun komfortabel und automatisiert vom CAD-Teil COPRA® RF an den
Simulationsteil COPRA® FEA RF übergeben werden.
Diese Erweiterungen erleichtern die Modellerstellung des Walzprofiliervorgangs
erheblich und tragen so zur realitätsgetreuen Verifizierung des Umformprozesses
bei.
data M’s Simulationsprogramm für das Walzprofilieren „COPRA® FEA RF“ wird
von seinen Anwendern vor allem wegen seiner realitätsgetreuen Abbildung des
Walzprofiliervorgangs geschätzt. Es hilft, den Profilierprozess besser zu
verstehen und die Ursachen für Fertigungsprobleme zu finden.

Bild 3:
dataM-COPRA-Funktionalitaet.JPG
COPRA® RF: Konstruktion und Verfahrenssimulation von gelochten Profilen;
COPRA® RollScanner zum genauen Erfassen von Rollengeometrien.
Bei Rückfragen oder
zusätzliche Informationen, wenden Sie sich bitte an
Herrn Albert Sedlmaier
Telefon: +49 (0)8024 640-0
Fax: +49 (0)8024 640-300
mailto:datam@datam.de
Abzüge frei verfügbar; Belegexemplar erbeten
Valley, August 2008
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