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Software für Werkzeugkonstruktion und Simulation des Drahtwalzprozesses
1) COPRA® FEA WR
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Modell mit
angetriebenen Stationen
Die Software unterstützt die effektive Konstruktion von Drahtwalzwerkzeugen und
erlaubt die Finite Elemente Simulation des kompletten Drahtwalzprozesses.
Das Ausgangsprodukt für einen Profildraht ist sehr häufig ein Rund- oder
Rechteckdraht. Ausgehend von dieser Geometrie wird der Draht in mehreren
Schritten in die gewünschte Endform gebracht. Bekannt ist also lediglich der
Ausgangs- und Endquerschnitt des Drahtes. Da Profildrähte oft über Geometrien
mit verschiedenen Radien verfügen, ist die Berechnung der Zwischenstufen eine
komplexe Angelegenheit.
Neben der rein geometrischen Betrachtung spielen auch weitere Faktoren eine
nicht unwesentliche Rolle. Dazu gehört, dass sich das Material bei der Umformung
längt und sich zum Teil nur sehr schwer in die Randbereiche drücken lässt. Bei
großen Verformungen kommt es zu lokalen Kaltverfestigungen, durch die das
Material spröde und damit rissig werden kann.
COPRA® WR unterstützt den Konstrukteur mit einigen wichtigen Funktionen:
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Eine ist die interaktive Auslegung der
Umformstufen aufgrund von Erfahrungswerten: der Konstrukteur kann relative
Querschnittänderungen auch für Teile des Querschnittes definieren und die
Software berechnet die daraus resultierenden Umformschritte.
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COPRA® WR erzeugt automatisch die
verschiedenen Querschnitte in jedem einzelnen Umformschritt. Der Anwender
definiert nur noch den Ausgangs- und Endquerschnitt. Er kann selbstverständlich
auch den Grad der Umformung und die geschätzte Reduktion für jeden einzelnen
Querschnitt spezifizieren.
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Der letzte, aber wichtigste Punkt in der
COPRA® WR Prozesskette ist die Verifizierung der Konstruktion mit Hilfe der
Finite Elemente Simulation. Basierend auf der Rollengeometrie und auf dem
Ausgangsquerschnitt wird die Verformung berechnet.
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COPRA® FEA WR simuliert den
Drahtwalzvorgang mittels des nicht-linearen elasto-plastischen Solver MSC.MARC.
Der Anwender erhält wichtige Informationen über das zu erwartende Produkt. Die
Software erlaubt Voraussagen über die Materialbeschaffenheit und verbessert den
Drahtwalzvorgang in Bezug auf das Endprodukt.

Bild 1: COPRA_FEA_WR.jpg
COPRA® FEA WR ermöglicht die Simulation des Drahtwalzprozesses
Überarbeitet wurde der letzte und nahezu wichtigste Punkt in der Prozesskette,
die Verifikation der Konstruktion. Bisher wurden, beim Erzeugen des
Simulationsmodells, für alle Rollen die gleichen Werte angenommen. Das bedeutet,
dass sich alle Achsen mit der gleichen Geschwindigkeit drehen, und bei allen
Rollen der gleiche Reibwert zwischen dem Draht und Rolle gilt.
Da in Realität die einzelnen Gerüste auch mit unterschiedlicher Geschwindigkeit
betrieben werden, oder die Rollen frei gelagert werden, hat der Anwender nun
über einen weiteren Dialog die Möglichkeit die einzelnen Werte für Reibung und
Drehzahl bei jeder Achse bzw. Rolle einzutragen.

Bild 2: FEA_RF_Dialog.tif:
Einfache Eingabe der Maschineneinstellungen: angetriebene / nichtangetriebene
Achsen, Drehgeschwindigkeit für angetriebene Achsen, Übersetzungsverhältnis,
Reibungsverhalten
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Einfache Eingabe der Maschineneinstellungen: angetriebene / nichtangetriebene
Achsen, Drehgeschwindigkeit für angetriebene Achsen, Übersetzungsverhältnis,
Reibungsverhalten, etc.
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Zeigt die Längung des Rohrs während der Umformung und Kalibrierung, z.B. beim
Schrittweisen vergrößern des Rollendurchmessers
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Ermittlung der Unterschiede im Verhalten zwischen angetriebenen Unter- /
Oberrollen und nur angetriebenen Unterrollen
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Zeigt das Zug- und Bremsverhalten von angetriebenen Rollen. Die Simulation
wird unter anderem zeigen, ob die Gefahr besteht, dass sich das Profil fest
fährt
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Mängel verursacht durch z.B. unterschiedliche Positionen des treibenden
Durchmessers werden sichtbar
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Kontrolliert das Bremsverhalten nicht angetriebener Rollen
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Ermittelt die Profiliergeschwindigkeit als eine Funktion der Rotation und
Reibungsdaten
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Ermittelt die Rotationsgeschwindigkeit nicht angetriebener Achsen
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Ermittelt das Antriebsdrehmoment der angetriebenen Achsen
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Die Berechnung einer Simulation mit rotierenden Rollen und Reibung ist
speziell bei dünnwandigen Rohren interessant, bei denen es einen großen
Unterschied machen kann, wenn eine Station etwas zu stark schiebt und der
kontinuierliche Zug im Band nicht über die komplette Anlage erreicht werden kann.

Bild 3: FEA_RF_Durchmesser.tif:
Bestimmung des Transportdurchmessers durch Vergleich des vorwärts und
rückwärts Schlupfs zwischen den Rollen und dem Profil
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Anzeige der Umformkräfte
Einfache Ermittlung der Verteilung der auftretenden Kräfte z.B. in den Haupt-
und Zwischengerüsten, aber insbesondere auch in den Messer- und
Kalibriergerüsten durch die Anzeige der Kräfte durch Pfeile. Länge, Farbe und
Richtung der Pfeile geben Auskunft wie sich die Kräfte über den Umfang des
Rohres verteilen.
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Multiprozessorfähigkeit
Für COPRA® FEA RF 2009 sind 2 Optionen für parallele Verarbeitung verfügbar.
Eine ist die parallel_2 Lizenz, sie erlaubt die Berechnung einer Simulation mit
2 Prozessoren. Dies reduziert die Rechenzeit um bis zu 40%. Die 2. Option ist
eine parallel_4 Lizenz, sie reduziert die Rechenzeit um bis zu 65%.
2) COPRA® RollScanner
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Sind Ihre
Rollensätze wirklich optimal in Form?
Bei der Auslegung von Rollensätzen zur Fertigung von Kaltwalzprofilen oder
geschweißten Röhren haben computergestützte Konstruktions- und Analysemethoden
in weite Bereiche der Industrie Einzug gehalten. Aber sind Ihre gedrehten Rollen
wirklich so gut, wie es Ihnen Ihr CAD-System vorgibt? Denn oft sind es selbst
minimale Konturabweichungen, die zu Schwachstellen im Profil führen können.
Der COPRA® RollScanner ist eine vollautomatische Messeinheit für das
berührungslose Vermessen von Rollensätzen von Drahtwalzmaschinen oder
Profilieranlagen.

Bild 4: COPRA_RollScanner.jpg
Der COPRA® RollScanner - Typ 200
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Qualitätskontrolle durch rollentypischen „Fingerabdruck“
Der COPRA® RollScanner ermöglicht die Registrierung vorhandener Rollen und
bietet eine kontinuierliche Qualitätskontrolle. Nach dem Scannen der
Rollenkontur erhalten Sie unverzüglich einen Vergleich der gemessenen mit der
tatsächlich konstruierten Kontur, sofern diese in der COPRA® Datenbank
vorliegt. Die Abweichung wird in einem Diagramm dargestellt. Alle Informationen
können in eine Excel-Tabelle exportiert werden und stehen so für weitere
Analysen zur Verfügung.
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Vollautomatischer Scanvorgang
Die Bedienung des COPRA® RollScanners ist denkbar einfach. Nach Aufsetzen der zu
scannenden Rolle auf den Schlitten und Eingabe der Rollen- oder Gerüstnummer
wird die Rolle automatisch vermessen. Der Scannvorgang dauert ungefähr eine
Minute (abhängig von der Rollengröße), und anschließend wird die Kontur am
Bildschirm angezeigt. Die Daten können nun in gängigen Formaten, wie z.B. DXF,
gespeichert und anschließend von einem CAD-System weiterverarbeitet werden.
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Original-Abwicklungsfolgen
mit Lagerrollen erstellen
Nachdem die gescannten Daten in der COPRA® Datenbank abgelegt wurden, steht
Ihnen die originale Abwicklungsfolge (Blume) zur Verfügung und kann vom
Konstrukteur für die Entwicklung neuer Profile und Rohre genutzt werden. Mit
diesen Daten kann der Anwender nun simulieren und optimieren, so als hätte er
die Rollen selbst konstruiert.
Bei Rückfragen oder wenn Sie
zusätzliche Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Herrn Albert Sedlmaier
Telefon: +49 8024 640-0
Fax: +49 8024 640-300
mailto:datam@datam.de
Abzüge frei verfügbar; Belegexemplar erbeten
Valley, März 2008
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