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„Remesh“, die neue Funktion in
COPRA® FEA RF
data M Sheet Metal Solutions stellt auf der
Messe „TUBE 2010“ in Düsseldorf (vom 12. bis 16. April 2010) die neue Funktion „Remesh“
der Finite Elemente Simulation für den Rollform-Prozess „COPRA® FEA
RF“ vor.
In den
vergangenen Jahren wurde immer deutlicher, dass die Verwendung der Finite
Elemente Simulation in der Rollform-Industrie immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Bedingt durch das wachsende Interesse am Leichtbau, durch eine immer geringer
werdende Blechstärke bei der Verwendung von mehr hochfesten Materialien zum
Ausgleich der Stabilität werden die konstruktiven Anforderungen in diesem
Bereich immer größer. Immer mehr Profile werden mit vorgestanztem Material
eingeformt, bei denen die Qualität der Löcher im Endprofil hinsichtlich der Lage
und Form eine wichtige Rolle spielt.
Für die oben
beschriebenen Fälle gibt es derzeit in der Rollform-Industrie nur wenig
Erfahrung, häufig wird das Ergebnis durch Erprobung erreicht. Die einzige
Möglichkeit um teuere und langwierige Experimente zu vermeiden ist, den Prozess
virtuell mittels FEA zu berechnen.
Aus diesem
Grund hat sich die data M Sheet Metal Solutions GmbH einerseits darauf
konzentriert, die Rollenkonstruktion effektiver und schneller zu machen.
Andererseits sollte die zeitraubende Anpassung des Gitternetzes bei der
Verwendung von vorgelochtem Material durch einen Automatismus in COPRA®
FEA RF deutlich reduziert werden.
Neben der
Möglichkeit „vorgelochtes Material automatisch zu vernetzen“ ist eine weitere
Funktion in COPRA® FEA RF neu dazugekommen. Die „Remesh-Funktionalität“
steht schon lange auf der Entwicklungswunschliste der data M Sheet Metal
Solutions GmbH. Jetzt wurde eine technische Lösung entwickelt in der das
Vernetzen (Mesh) während der Simulation bei Bedarf neu definiert werden kann.

Bild 1: Simulation eines Rundrohrs mit Elementen,
die über den Umfang gleichmäßig verteilt sind.
Die bestehenden Ergebnisse werden interpretiert
und in das neue „Mesh“ übertragen. Der Remesh kann sowohl lokal als auch
global durchgeführt werden. Die Elemente müssen nicht in allen Richtungen
gleich unterteilt werden, sondern können zum Beispiel nur in
Quer-Richtung geteilt werden, wenn z.B. eine neue Biegestelle angeformt werden
soll. Somit „schleppt“ man in der Simulation keine Elemente mit, welche für
später geformte Biegestellen vorgesehen sind.
Neben dem daraus entstehenden und nicht zu
vernachlässigenden Rechenzeitgewinn (geschätzt sind 30-40% für typische
Anwendungen) liefert das Remeshen aber auch eine Qualitätssteigerung:
existierende Elemente-Verfeinerungen zur Beschreibung der Biegestellen, können
an die tatsächlich auftretenden Verformungen (z.B. auch der
Einschnürungen) angepasst werden. Somit kann, mit einer minimalen Anzahl an
Elementen und ohne Eingriffe des Anwenders, eine optimale Beschreibung der
Biegestellen, während des gesamten Umformprozesses, gewährleistet werden.

Bild 2 und 3: Remesh eines simulierten Rohrs:
Elemente-Verfeinerung in einer Richtung an bestimmten Stellen im Querschnitt.
Die Ergebnisse werden auf das neue Mesh übertragen.

Bild 4 und 5: Weitere Umformungsbeispiele von einem
Rund- zu Formrohr mit geeignetem Mesh.
Selbstverständlich demonstriert
data M Sheet Metal Solutions auf dem Tube-Messestand auch die neueste Version
der erfolgreichen Rollform-Software namens „COPRA® RF“ und
erläutert die jeweiligen Erweiterungen.
Bei Rückfragen oder
zusätzlichen Informationen, wenden Sie sich bitte an
Herrn Albert Sedlmaier
Telefon: +49 (0)8024 640-0
Fax: +49 (0)8024 640-300
mailto:datam@datam.de
Abzüge frei verfügbar; Belegexemplar erbeten
Valley, März 2010
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