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Messeneuheit:
COPRA®
WF Softwarelösung für das
Drahtwalzen
von Profilen
Die
Geschichte des Drahtes reicht viele Jahrhunderte zurück. Im 13. Jahrhundert gab
es dabei einen ersten Schritt zur Rationalisierung: das Drahtziehen wurde
erfunden – und sogleich für militärische Zwecke genutzt: das bis dahin nur
Wohlhabenden vorbehaltene Kettenhemd wurde auch für den einfachen Kämpfer
erschwinglich.
Heute
ist die Herstellung und Umformung von Draht ein industrieller Prozess, mit dem
sehr rationell große Mengen in verschiedensten Formen gefertigt werden können.
Wie bei vielen anderen Umformprozessen basiert die Technologie in erster Linie
immer noch auf Erfahrung. Die Herstellung von neuen Profilformen ist daher meist
nicht nur mit einem hohen konstruktiven Aufwand verbunden, sondern bedeutet auch
langwierige Versuche während der Inbetriebnahme.

Ausgangsprodukt
für einen Profildraht ist sehr häufig ein Rund- oder Rechteckdraht. Ausgehend
von dieser Geometrie wird der Draht in mehreren Stichen in die gewünschte
Endform gebracht. Bekannt ist also lediglich der Ausgangs- und Endzustand des
Drahtes. Da Profildrähte sehr häufig über Geometrien mit verschiedenen Radien
verfügen ist die Berechnung der
Zwischenstufen
eine komplexe Angelegenheit. Neben der rein geometrischen Betrachtung spielen
auch weitere Faktoren eine nicht unwesentliche Rolle. Dazu gehört die Tatsache,
dass sich das Material bei der Umformung in erster Linie längs und sich zum
Teil nur sehr schwer in die Randbereiche drücken lässt. Bei groß
en
Verformungen kommt es zu lokalen Kaltverfestigungen, durch die das Material spröde
und damit rissig werden kann.
Die
Softwarelösung COPRA® WF für das Drahtwalzen beinhaltet 3 Stufen:
Ø
Die
interaktive Auslegung der Umformstufen mit Hilfe der zur Verfügung stehenden
Erfahrung: Der Konstrukteur zeichnet die Umformstufen und kann die Flächen mit
Hilfe von COPRA® WF in das gewünschte prozentuale Verhältnis setzen.
Ø
Die
automatische Auslegung der Umformstufen durch Vorgabe des Ausgangs- und
Endquerschnitts. Dabei kann der Grad der Umformung und die voraussichtliche
Reduktion des Querschnitts vorgegeben werden.
Ø
Die
Verifizierung der Konstruktion mit Hilfe der Finite Elemente Simulation.
Basierend auf der Rollengeometrie und auf dem Ausgangsquerschnitt wird die
Verformung berechnet. Die in der Praxis zu erwartende Form kann in den einzelnen
Stufen verifiziert und die Materialveränderung überprüft werden.


fig1:
Beispiel
eines Drahtquerschnitts und automatisch berechneter Umformstufen
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fig2:
Simulation des Drahtrollens mit COPRA® FEA WF
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Bei Rückfragen
oder wenn Sie zusätzliche Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Albert Sedlmaier 08024 640-0
Fax: 08024 640-300
mailto:datam@datam.de
Abdruck kostenfrei
Belegexemplar erbeten
Valley, März 2004
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